Kivi4lelia's Blog

Das Versprechen – Ein etwas anderer Kriminalroman

Endumfrage


2. Juli 2009 Posted by | Sonstiges | 1 Kommentar

Das ist Matthäi

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Matthäi ist die Hauptfigur im Kriminalroman „Das Versprechen“. Besonders interessant ist sein Persönlichkeitswandel im Laufe der Geschichte.

Vor dem Wendepunkt ist Matthäi ein gepflegter Mensch und er ist immer sorgfältig gekleidet. Sein äußeres Erscheinungsbild ist sehr formell. Er verfügt über kein Privatleben und lebt nur für seinen Beruf. Außerdem ist er wohnhaft in einem noblen Hotel. Er raucht und trinkt nicht. Er hat keine Familie gegründet und seine einzige Kontaktperson aus seiner Familie ist seine Schwester, die in Dänemark lebt. Matthäi steht  auf dem Höhepunkt seiner Karriere und ist sehr unbeliebt bei seinen Kollegen (S.14).

Matthäi ist ein sehr organisierter, gefühlloser Mensch, der einen überragenden Verstand hat und humorlos ist. Er ist sehr einsam und übt seinen Beruf ohne Leidenschaft aus (S. 14). Außerdem bleibt er immer sachlich und ist unpersönlich.

Matthäis Persönlichkeit ändert sich in der Szene am Flughafen als er Kinder beim Spielen sieht. Er ist der Meinung, dass er sein Versprechen, den Mörder zu finden, nicht eingehalten hat und hat Angst, dass noch andere Kinder ermordet werden.

Nach dem Wendpunkt verliert Matthäi seinen Job. Er greift mittlerweile täglich zu Zigaretten und Alkohol. Er wirkt depressiv, traurig und einsam.

In seinem Leben dreht sich alles nur noch darum, dass das Verbrechen aufgeklärt wird. Ihn plagt das schlechte Gewissen, weil er das Versprechen, dass er den Mosers gegeben hat, nicht einhalten kann.

1. Juli 2009 Posted by | Deutschstunde | 3 Kommentare

Umfrage

24. Juni 2009 Posted by | Sonstiges | 2 Kommentare

Mägendorfer forderten Selbstjustiz

Mägendorf. Heute ist in dem kleinen Dorf ein Sexualverbrechen geschehen. Alles deutete darauf hin, dass der Hausierer von Gunten diese Tat verübt hat, da er am Tatort war und schon vorbestraft ist. Das ist das einzige, was für die Mägendorfer gezählt hat. Deshalb forderten sie Selbstjustiz.

Sie hielten den Wagen des Überfallkommandos an, mit den der Hausierer gerade mit einem Staatsanwalt und Polizeibeamten auf dem Weg in die Stadt war. Der Gemeindepräsident schlug vor, von Gunten den Mägendorfern zu überlassen.

Doch dann ging der Oberkommisar Matthäi heldenhaft aus der Kneipe „Zum Hirschen“ und machte sein eigenes Gerichtsverfahren mit den Mägendorfern. Er meinte, sie seien bereit, den Hausierer herauszugeben, unter der Bedingung, dass das Unrecht vermieden werden muss. Es gab zwar Bauern, die behaupteten, von Gunten am Tatort gesehen zu haben, doch niemand hatte ordentliche Beweise.

Dadurch hat der überragende Oberkommisar Matthäi, mit seiner überaus beeindruckenden Fragetechnik, die Mägendorfer davon überzeugt, von Gunten der Polizei zu überlassen.

13. Juni 2009 Posted by | Deutschstunde | 3 Kommentare

Tagebucheintrag von Matthäi

Ich war zutiefst erschüttert, die Reaktion der Mutter Gritli’s überraschte mich, keine Regung der Gefühle, Stumm.

Um die Schreckensnachricht so weit es ging hinauszuzögern, ging ich zu Fuß.

Die Szene, die sich mir bot, habe ich nie wieder vergessen können.

Er hackte Holz vor der Haustür, sie war nicht zu sehen.

Ich stand nun unmittelbar vor Gritli’s zu Hause.

Ich fragte den Vater wo Gritli gewesen sei, er sagte nur, sie sei zur Großmutter gegangen, das mache sie jeden Mittwoch und Samstag.

Er entdeckte den Korb seiner Tochter in meiner Hand und fragte so gleich, warum ich ihn bei mir tragen würde und ob seinem Kinde etwas geschehen sei .

Ich fürchtete mich vor ihm, denn er stand direkt vor mir, Angesicht zu Angesicht.

Ich wusste nicht mehr, was ich sagen soll, also rückte ich widerwillig mit der Sprache heraus.

Das Gritli sei im Wald tot aufgefunden worden, die Mutter rührte sich nicht, sie war zuvor an der Haustür erschienen. Keine Gemütsregung war zu erkennen.

Der Vater wollte sofort zu seinem Kinde, sagte er.

Ich hielt es für keine gute Idee, deshalb sagte ich ihm er solle sein Kind morgen anschauen, dann würde es so aussehen, als ob es schliefe. (die Zumutung, sein Kind so zu sehen, wollte ich ihm nicht antun)

Erst jetzt meldete sich die Mutter zu Wort. Wer sei der Mörder, fragte sie. Wir wüssten es noch nicht, aber würden es bestimmt herausfinden, sagte ich.

Der Satz der anschließend kam veränderte mein Leben, ohne das ich es ahnen würde. Ich sollte bei meiner Seeligkeit versprechen, dass ich den Mörder Gritli’s finden würde.

Ich versprach es und hatte kein gutes Gefühl, meine Vorahnung sollte sich nur wenig später bestätigen…

9. Juni 2009 Posted by | Deutschstunde | 1 Kommentar

Dr. H’s Kritik am Kriminalroman

Dr. H:

Ich habe nie viel von Kriminalromanen gehalten.

Ich empfinde  Kriminalromane als Zeitverschwendung, denn sie haben nur wenig mit einer Kriminaltat in der Wirklichkeit gemeinsam.

In Kriminalgeschichten wird oft Schwindel getrieben. Damit meine ich nicht einmal den Umstand, dass die Verbrecher immer ihre Strafe kriegen.

Aus Geschäftsprinzip gibt es immer Helden und ein Happy – End, was in Wahrheit oft nicht der Fall ist. Am meisten aber ärgere ich mich über die Handlung in Kriminalromanen. Es geht wie bei einem Schachspiel zu, der Detektiv kennt die Regeln und wiederholt die Partie und schon hat er den Verbrecher gestellt und der Gerechtigkeit zum Sieg verholfen. Ein Geschehen kann schon allein deshalb nicht wie eine Rechnung aufgehen, weil man nie alle notwendigen Fakten kennt.

In Kriminalromanen spielt der Zufall keine Rolle und wenn etwas nach Zufall aussieht ist es gleich Schicksal oder Fügung gewesen.

Die Schriftsteller ignorieren die Realität und setzen frei nach ihrer Phantasie Fakten zusammen die am Ende zu bewältigen sind und ein genaues Bild für die Leser abgeben. So werden Leser geblendet und verlieren den wirklichen Bezug zu einer realistischen Kriminaltat.

2. Juni 2009 Posted by | Deutschstunde | 1 Kommentar

Unsere Erwartungen an den Kriminalroman „Das Versprechen“ von Dürrenmatt

41Td5351DnL._SL500_Wir hoffen, dass der Kriminalroman spannend ist und auch Jugendliche ansprechen wird.

Außerdem hoffen wir, dass der Kriminalroman zum Nachdenken anregt.

Wir haben vorher noch nie mit einem Kriminalroman gearbeitet und stellen deshalb hohe Erwartungen an dieses Buch.

Wir sind sehr gespannt auf die Arbeit mit den Weblogs und freuen uns auf diese neue schulische Herausforderung.

24. Mai 2009 Posted by | Deutschstunde | 3 Kommentare